Open Doors hat den Weltverfolgungsindex 2025 veröffentlicht. In Nordkorea werden Christen weiterhin am stärksten verfolgt. Zwei Länder sind neu auf dem Index.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien gibt es erste Kontakte zwischen den neuen Machthabern und Vertretern der christlichen Minderheit. Menschenrechtler warnen vor einer "Islamischen Republik".
Christen sind weltweit zunehmender Gewalt ausgesetzt, sagt die Gesellschaft für bedrohte Völker. Die NGO fordert deshalb von Kirche und Staat mehr Einsatz für religiöse Minderheiten.
Laut einem Bericht des Hilfswerks "Kirche in Not" leiden Christen in zahlreichen Ländern unter steigender Gewalt und Diskriminierung. Besonders besorgniserregend: die Lage in Afrika.
Die Regierung von Präsident Daniel Ortega hat im August 1.500 gemeinnützigen Organisationen den legalen Status entzogen, darunter hunderten evangelikalen Gruppen.
Die Verschärfung des Anti-Konversionsgesetzes im größten Bundesstaat Indiens beunruhigt die Christen im Land. Bislang wurden allerdings nur wenige Personen aufgrund dieser Gesetze verurteilt.
Kirchenvertreter in Pakistan fordern ein konsequenteres Vorgehen der Behörden nach den christenfeindlichen Ausschreitungen im vergangenen Jahr. Ein Großteil der Täter wurde bereits entlassen.
Das Verfahren gegen den Bremer Pastor Olaf Latzel wegen des Vorwurfes der Volksverhetzung wird unter Auflagen eingestellt. Beobachter gehen davon aus, dass er infolgedessen auch in einem kirchlichen Disziplinarverfahren wenig zu befürchten hat.
Weltweit gibt es eine „dramatische Fülle“ an Verletzungen der Religionsfreiheit. Dies erklärte der Experte Dr. Heiner Bielefeldt in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Menschenrechte im Bundestag.