In der Türkei leben nur noch etwa 170.000 Christen. Der Erzbischof von Izmir fordert mehr Anerkennung für sie und bedauert, dass immer mehr Gläubige das Land verlassen.
Der Menschenrechtsexperte Martin Lessenthin fordert von der Bundesregierung mehr Anstrengungen zur Verbesserung der Religionsfreiheit in anderen Ländern – zum Beispiel in Indien und China.
Die indonesische Regierung hat angekündigt, in offiziellen Dokumenten künftig christliche Bezeichnungen für Weihnachten, Karfreitag und Himmelfahrt zu verwenden. Kirchenvertreter hatten diese Änderung vorgeschlagen.
Die weltweite Gewalt gegen Christen hat nach Angaben des christlichen Hilfswerks Open Doors einen neuen Höchststand erreicht. Doch es gibt auch Lichtblicke.
Hunderte Angreifer haben im Osten Pakistans nach übereinstimmenden Medienberichten Kirchen und Häuser von Christen niedergebrannt. "Die Situation ist besorgniserregend", sagt ein lokaler Geistlicher.
Das katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT hat einen neuen Bericht zur weltweiten Religionsfreiheit veröffentlicht. Die Lage habe sich in vielen Ländern verschlechtert, – vor allem in Afrika.
Im indischen Bundesstaat Manipur ist ein ethnischer Konflikt eskaliert. Ein Bischof vor Ort sieht darin einen "subtilen Angriff" auf indische Christen.
Beten oder nicht im Schulunterricht? Der Streit um Trennung von Kirche und Staat ist ein gesellschaftspolitischer Dauerbrenner in den USA. Vor 60 Jahren fällte das Oberste Gericht ein noch heute umstrittenes Urteil.