Das christliche Hilfswerk "Open Doors" zieht im Weltverfolgungsindex 2024 ein düsteres Bild. Die Situation von Christen habe sich weltweit verschlechtert.
Das Hilfswerk Open Doors beobachtet einen Anstieg der Angriffe auf Christen und kritisiert: Die Unterdrückung der Gläubigen werde in den deutschen Medien kaum thematisiert.
Die weltweite Gewalt gegen Christen hat nach Angaben des christlichen Hilfswerks Open Doors einen neuen Höchststand erreicht. Doch es gibt auch Lichtblicke.
John Ghanim wächst in einer muslimischen Familie im Jemen auf. Irgendwann kommen ihm Zweifel am Islam. Für die Hinwendung zum Christentum zahlt er in seiner Heimat einen hohen Preis.
Mehr als 4.000 Besucher kamen vom 18. bis 20. Mai zu den "Open Doors Tagen" nach Erfurt. Internationale Gäste aus Kolumbien, Somalia, Nordkorea und dem Jemen berichteten von ihren Erfahrungen.
Das christliche Hilfswerk Open Doors hat seinen neuen Weltverfolgungsindex veröffentlicht. In Lateinamerika verschlechterte sich die Situation der Christen am stärksten, die meisten Morde gab es in Nigeria.
Bruder Andrew, der Gründer von "Open Doors", ist am Dienstag im Alter von 94 Jahren gestorben. Sein Leben lang half er verfolgten Christen – und scheute dafür keine Risiken.
Seit dem 1. März gelten in China neue Gesetze, die das Veröffentlichen religiöser Inhalte unter strikte staatliche Kontrolle stellen. Open Doors hat mit Christen vor Ort gesprochen.