In Nordkorea werden Christen weltweit am stärksten verfolgt. Dies geht aus dem "Weltverfolgungsindex 2011" hervor, den das Hilfswerk „Open Doors“ heute veröffentlich hat.
Etwa 100 Millionen Christen werden weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt. Dies schätzt das internationale Hilfswerks "Open Doors" in seinem neusten "Weltverfolgungsindex".
Das Töten von Christen in der nordirakischen Stadt Mosul hält an. Open Doors erreichten dramatische Berichte von Mitarbeitern und Christen aus Mosul. Das Hilfswerk für verfolgte Christen bittet dringend darum, für die Christen und ein Ende der Gewalt zu beten. Derzeit ist noch unbekannt, wer oder welche Gruppe hinter den Morden steckt. Möglicherweise stehen die Taten im Zusammenhang mit der vorstehenden Wahl am 7. März und Christen sollen gezielt daran gehindert werden, zu wählen.
In keinem anderen Land der Welt werden Christen so unerbittlich verfolgt wie in Nordkorea, alarmiert das Hilfswerk Open Doors. Zum achten Mal in Folge führt das abgeschottete Land den Weltverfolgungsindex 2010 (WVI) an, den das internationale Werk heute vorstellt.