In verschiedenen Regionen Syriens gab es laut "Kirche in Not" erneut gewalttätige Angriffe auf christliche Gemeinden. Ein Bombenanschlag konnte vereitelt werden.
Bei einem Selbstmordanschlag in einer Kirche nahe Damaskus wurden mindestens 20 Menschen getötet. Der Täter soll laut Behörden dem "Islamischen Staat" angehört haben.
Ein halbes Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes nimmt der Einfluss islamistischer Milizen im Land zu. Trotzdem kann aktuell nicht von einer Christenverfolgung gesprochen werden.
Vorsicht: Berichte über einen angeblichen Völkermord an Christen in Syrien entbehren laut dem Hilfswerk Open Doors jeglicher Grundlage. Die Lage ist jedoch angespannt.
Laut einem Bericht des Hilfswerks Kirche in Not sind die neuen Machthaber Syriens auf ein positives Image in Damaskus bedacht. Aus dem Westen des Landes berichten Christen von dschihadistischen Übergriffen.
Die Christen im Land bereiten sich mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen auf das Weihnachtsfest vor. Trotz der Versprechen der neuen Machthaber überwiegt die Skepsis.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien gibt es erste Kontakte zwischen den neuen Machthabern und Vertretern der christlichen Minderheit. Menschenrechtler warnen vor einer "Islamischen Republik".
Nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien hat das katholische Hilfswerk Missio bisher keine Übergriffe gegen Christen oder religiöse Minderheiten beobachtet. Trotzdem befürchten manche Experten einen "Exodus".