Im Sultanat Brunei gilt seit Anfang April die Scharia als Rechtssystem. Das christliche Hilfswerk Open Doors erklärt in einer Pressemitteilung, was das für die dortigen Christen heißt. Und sprach mit Betroffenen.
Die Nichtregierungsorganisation Human Right Without Frontiers hat aus religiösen Gründen inhaftierte Menschen in einer englischsprachigen Datenbank gelistet. Derzeit existieren 4.082 Einträge.
Weltweit leiden Menschen unter sogenannten "Blasphemie-Gesetzen". Der Namen Asia Bibi ist inzwischen weltweit bekannt, doch von den allermeisten Betroffenen erfährt die Öffentlichkeit nie. Michaela Koller beschreibt im Tagesspiegel, wie schon ein "like" bei Facebook Menschen zum Verhängnis werden kann.
Vor der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses in China zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine negative Bilanz der Regierung von Staatspräsidenten Xi Jinping. Nach Schätzungen der Organisation würden als 3,4 Millionen Menschen aufgrund ihres Glaubens verfolgt.
Der Aufenthaltsort der pakistanischen Christin Asia Bibi ist unklar. Das christliche Hilfswerk "Kirche in Not" teilte am Sonntag mit, dass sie sich noch in Pakistan befinde und nicht nach Kanada ausgereist sei.
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ruft dazu auf, am zweiten Sonntag der Passionszeit (Reminiszere, 17. März) für verfolgte Christen zu beten. Schwerpunkt der Fürbitte 2019 ist Nigeria.