Religiöser Fundamentalismus tötet, zerstört und macht Menschen in einem noch nie dagewesenen Ausmaß heimatlos. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das katholische Hilfswerk "Kirche in Not" veröffentlicht hat. Ein besonders großes Problem sei der gewaltverherrlichende "islamistische Hyper-Extremismus".
Im Mai 2015 wurde Pater Jacques Mourad von Kämpfern des sogenannten"Islamischen Staates" (IS) entführt. Die Melizen der Terrororganisation zerstörten große Teile seines Klosters. Berthold Pelster von der Organisation "Kirche in Not" hat mit ihm über sein Schicksal und die aktuelle Situation in Syrien gesprochen.
Das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not" beobachtet eine Zunahme der religiös-ideologisch motivierten Christenverfolgung. Beispielländer hierfür seien Nigeria, Pakistan und Syrien, sagte der Menschenrechtsexperte des Hilfswerks, Berthold Pelster, bei der Vorstellung der Dokumentation "Christen in großer Bedrängnis" am Dienstag in München.
Bei vielen Katholiken ist es Brauch, zum Jahreswechsel aus einem Korb ein Kärtchen mit einem Heiligen oder Seligen zu ziehen, der sie im kommenden Jahr als Vorbild und Fürbitter begleiten kann und mit dem sie sich deshalb besonders auseinandersetzen. Einen virtuellen Korb für das Jahresheiligenziehen hat der deutsche Zweig des weltweiten katholischen Hilfswerks "Kirche in Not" auf seiner Internetseite veröffentlicht.