Einer von acht Christen weltweit wird wegen seines Glaubens verfolgt, schätzt die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) - und ruft zum Gebetstag am 13. November auf.
Der Besuch einer Hauskirche reicht den Richtern nicht als Beweis für eine "Gefährdung der nationalen Sicherheit". Andere Christen sitzen wegen desselben Vorwurfs jedoch weiter in Haft.
Die Religionsfreiheit in Deutschland ist aus Sicht der Evangelischen Allianz (EAD) gewahrt. Im weltweiten Vergleich sei es "zynisch" von Verfolgung zu sprechen.
Im Weltverfolgungsindex 2022 beklagt das christliche Hilfswerk Open Doors die dramatische Situation von Christen in Afghanistan. Aber auch weltweit habe sich die Situation verschlechtert.
Laut übereinstimmenden Medienberichten haben Fulani-Hirten in Zentralnigeria ein Dorf angegriffen und mindestens zehn Bewohner umgebracht. In der Region tobt schon lange ein Kampf um Ressourcen bei dem auch die Religion eine Rolle spielt.
Zu einem verstärkten Einsatz für bedrängte und verfolgte Christen haben mehrere Referenten beim Kongress „Christenverfolgung heute“ in Schwäbisch Gmünd aufgerufen. In manchen Ländern droht Konvertiten die Todesstrafe.
Die Evangelische Allianz hat für den Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen ein spezielles Gebetsheft gedruckt - und betont die verändernde Kraft des Gebets.
Die Evangelische Allianz kritisiert zum Gebetstag für verfolgte Christen das Ablehnen der Asylanträge von Konvertiten - obwohl diese sich aktiv am Gemeindeleben beteiligten. In ihrer Heimat drohe ihnen der Tod.
Der CDU-Politiker setzt sich seit vielen Jahren für verfolgte Christen ein. Dafür hat ihn das Hilfswerk Open Doors jetzt in einer Dankesfeier gewürdigt.