Die Weltweite Evangelische Allianz ruft für den 12. November zum Gebetstag für verfolgte Christen auf. Die diesjährigen Berichte über Christenverfolgung seien "sehr bedrückend".
Aufgrund von Krieg und Verfolgung sinkt die Zahl der irakischen Christen seit den 90er-Jahren – von 1,5 Millionen auf 150.000. Die chaldäisch-katholische Kirche versucht den Trend zu stoppen.
John Ghanim wächst in einer muslimischen Familie im Jemen auf. Irgendwann kommen ihm Zweifel am Islam. Für die Hinwendung zum Christentum zahlt er in seiner Heimat einen hohen Preis.
Bei einem Überfall zwingen Kämpfer von Boko Haram einen Farmer, Sex mit seiner Tochter zu haben. Er weigert sich und wird getötet. Die Tochter überlebt, wird zwei Jahre später aber von den Terroristen entführt.
Die Zahl christenfeindlicher Vorfälle in Indien befindet sich auf einem Höchststand, sagen Experten. Viele Christen sehen die Regierung in der Verantwortung.
Das christliche Hilfswerk Open Doors hat seinen neuen Weltverfolgungsindex veröffentlicht. In Lateinamerika verschlechterte sich die Situation der Christen am stärksten, die meisten Morde gab es in Nigeria.
Jedes Jahr am 6. November beten Christen weltweit für ihre verfolgten Geschwister. Knox Thames, Experte für religiöse Minderheiten, hält das für unchristlich.
Im Irak hat der Islamische Staat (IS) zahlreiche Kirchen zerstört. Eine davon wurde jetzt nach ihrem Wiederaufbau eingeweiht. Die Gemeindemitglieder ziehen daraus Kraft inmitten der Verfolgung und sehen darin ein Symbol des Widerstands.