Zum 17. Mal haben sich am Samstag in Berlin Anhänger der "Pro Life"-Bewegung versammelt. Im Vergleich zu den Vorjahren liefen die Gegenproteste weitgehend friedlich ab.
Über 3.000 Teilnehmer waren laut Veranstalter am Samstag beim 18. Marsch für das Leben in Berlin dabei. Gegendemonstranten störten teilweise mit Trillerpfeifen und Sprechchören.
Der Bundesverband Lebensrecht ruft für diesen Samstag in Berlin zum 16. "Marsch für das Leben" auf. Die Veranstalter fordern den Schutz des Lebensrechts "von der Zeugung bis zum natürlichen Tod".
Die Aktion Lebensrecht für Alle begrüßt das Urteil, dass das Hamburger Landgericht zugunsten der Ärztin Kristina Hänel getroffen hat. Die Richter hätten "Augenmaß" bewiesen.
Die Ärztin Kristina Hänel hat sich vor Gericht gegen einen Abtreibungsgegner durchgesetzt: Die Richter untersagten dem Mann Holocaustvergleiche. Hänel begrüßte das Urteil.
Fast neun von zehn Ärzten im flämischen Teil Belgiens, die beruflich mit Spätabtreibungen zu tun haben, befürworten es, schwerkranken Neugeborenen tödliche Medikamente zu verabreichen.
Ein zehnjähriges Mädchen soll von ihrem Onkel geschwängert worden sein. Das brasilianische Gericht erlaubt einen Schwangerschaftsabbruch. Doch Abtreibungsgegner beschimpfen sie als "Mörderin".
In seinem Redaktionsvolontariat bei Jesus.de hat Nathanael Ullmann viel Schönes erlebt. Eine Sache stürzt ihn allerdings regelmäßig in Glaubenskrisen: die Kommentare auf Facebook.