Eine neue Umfrage des Pew Research Center zeigt: Christen in den USA stehen Trump kritischer gegenüber als im Vorjahr.
Unter US-amerikanischen Christen sind Weiße Evangelikale die stärksten Unterstützer von US-Präsident Donald Trump. 69 Prozent von ihnen gaben an, mit Trumps Art zu regieren, zufrieden zu sein. Bei der Frage, ob sie allen oder den meisten Plänen des Präsidenten zustimmen würden, stimmten noch 58 Prozent zu. Ein stärkerer Rückgang ergab sich, als sie nach der Ethik seines Verhaltens befragt wurden. Dabei gaben nur 40 Prozent der Weißen Evangelikalen an, sein Verhalten sei ethisch korrekt. Dieser Anteil ist immer noch höher als der von anderen befragten christlichen Gruppen, zeigt aber, dass einige Weiße Evangelikale Trump unterstützen, obwohl sie sein Verhalten als ethisch falsch empfinden.
Damit zählen Weiße Evangelikale, zusammen mit Weißen Katholiken und Weißen Protestanten, zu den größten Trump-Anhängern. Gründe dafür sind laut dem Pew Research Center politische Ausrichtungen der Gruppe: Die Mehrheit der Weißen Evangelikalen sind Republikaner. Die rechtskonservativen Werte der Partei spiegeln sich in Trumps Regierung wider.
Insgesamt seien die Zustimmungswerte jedoch gesunken. Während Anfang 2025 noch 78 Prozent der Weißen Evangelikalen Trump unterstützten, sind es heute 9 Prozent weniger. Auch in anderen Gruppen lässt sich ein Rückgang feststellen: Die Quote der Menschen, die sich keiner Religion zugehörig fühlen und Trumps Handlungen als richtig einstufen, sank innerhalb von nur einem Jahr von 20 auf 13 Prozent. Bei Schwarzen Protestanten sank sie von 8 auf 6 Prozent.
Der gesamte Artikel samt Statistika kann hier gelesen werden (englisch).
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Donald Trump`s Egozentrik ist christlich unkompatibel
Man kann sich nur wundern, dass Donald Trump, jemand der die freiheitliche Demokratie abschaffen will, von Christinnen und Christen noch in dieser Höhe akzeptabel ist. Auch noch unter der Prämisse, auf einen großen Klotz passe nur ein sehr grober Keil. Die Idee, Gott könnte Trump hier, notfalls gewissermaßen gegen seinen Willen als Instrument benutzen, lässt sich von der Art und Weise dieses absurden Gottesbildes schwerlich begründen. Nach Martin Luther darf/muss man die Bibel auslegen und zwar an Worten und Werken von Jesus Christus. Danach herrscht Gott nur mit seiner Macht der Liebe, wirft kein Feuer vom Himmel, schickt als Strafe keine Krankheiten und Behinderungen. In Jesus wohnte vollständig so immer Gott und der Gang ans Kreuz des Menschensohnes war Verzicht auf jede Form von Gewalt. Gläubige lehnen Gewalt ab und möchten sich dem Ideal des Doppelgebotes der Liebe annähern, sogar Feinden vergeben und im Idealfall versuchen, sich den Balken aus dem eigenen Augen heraus zu ziehen und alle Maßstäbe an anderen Menschen zunächst an sich selbst anlegen. Eine Machtpolitik und eine Akzeptanz bzw. ein Mittel der Politik durch Gewalt ist für Gläubige nicht akzeptabel. Allenfalls ist Notwehr als letztes Mittel erlaubt. In allem unterscheiden sich evangelische und katholische Christen kaum, auch nicht dass die Bibel ausgelegt wird. Die US-Form mancher Evangelikaler kann eigentlich niemals richtig sein.
Der Mensch Donald Trump ist nach christlichem Menschenbild, wie jeder Mensch auf Erden, ein von Jesus ohne Anspruch und aus geschenkter Gnade allein erlöstes Geschöpf. Stärke durch Einsatz von Erpressung eigener Gewaltbereitschaft abseits von allem, was religiös richtig sein kann.
Ich glaube nicht, dass das wirklich Christen sind, die Trump unterstützen …
Ich denke eher, Christen waren und sind anders als in Deiner Wunschvorstellung.
Schaut man sich die christliche Geschichte an, sind die Trumpanhänger ja sogar noch eher harmlos.
Die Trump-Phobie ist das eigentliche Problem. Wer Menschen in einer Demokratie nach ihrer Meinung beurteilt, macht schon mal einen großen Denkfehler.
Wer das auf Grund einer Phobie macht, macht das erst Recht.
Hallo!
Wer den unterstützt ist KEIN Christ!
Gruß,
Peter
Ich kann ja irgendwie verstehen, dass Evangelikalen z.b. das,Thema Abtreibung so wichtig ist, dass sie Trump wählen. Das ist Demokratie.
Aber wie 40% der Christen sein Verhalten, das ja offensichtlich aus Lug und Betrug besteht, gut finden, da stellt sich für mich die Frage, welche christlichen Werte diese zu vertreten glauben.
Na also, die weißen Evangelikalen wachen auch langsam auf ! Ein machtbessesener Narzist sitzt im weißen Haus und bringt die ganze Welt in Schieflage. Was nicht heißt er macht alles falsch, seine Israelpolitik finde ich richtig, ebenso seine Haltung zu Abtreibung. Eine unkontrollierte Einwanderung kann sich kein Land leisten, aber humanitäre Grundsätze müssen gewahrt bleiben.
Sein Versuch die „woke Bewegung“ zu stoppen finde ich als Christ nachvollziehbar.
Eine „Lösung“ für die USA sehe ich nur in einer Rückbesinnung auf christliche Werte, aber ohne die Hälfte der Bevölkerung abzukoppeln !
Diese „Methode“ wird leider von beiden politischen Lagern forciert und dann wundert man sich warum die Gesellschaft gespalten ist.
Christen ohne absolute Erkenntnis aller Dinge
Christinnen und Christen, die es behaupten zu sein wie diese besondere Prägung der Evangelikalen in den USA, die in Donald Trump ein Werkzeug Gottes sehen, kann man ihre so andere Identität nicht ausreden. Was in solchen Fällen immer schwierig oder gar unmöglich ist, mit radikalisierten Menschen wirklich konstruktive Dialoge zu führen. Da gibt es über unkritische Fragen hinaus, wie etwa das Wetter sowie auch andere Un-Themen, oft keinerlei Berührungspunkte. Aber deren Absolute Wahrheit kommt an einer Sollbruchstelle. Bekanntlich kann niemals Absolute Wahrheit hier auch gegen eine entgegengesetzte Absolute Wahrheit gerichtet sein, ohne dass nicht bald großer Streit, sondern eher bereits der Krieg ausbricht.
Wir müssen also nicht Menschen (gewaltsam) ändern wollen, die hier unmöglich über den eigenen Schatten springen. Die also niemals einsehen, dass wir nach (christlicher Überzeugung) Wahrheiten auf Erden (wie der Apostel Paulus) immer nur wie in einem dunklen Spiegel sehen – übrigens sogar uralte philosophische Erkenntnis der Antike -, die in die Urgemeinde, daher auch in die Bibel des Neuen Testamentes einging. Die Gedanken Gottes und Absichten Gottes sind daher immer unendlich höher unsere Absichten und Ziele. Sein Wesen, unerschaffen von Ewigkeit zu Ewigkeit, zeigt sich im Angesicht Jesu nur als seine große Liebe zu jedem einzelnen Menschen, als wäre er Einziger hier auf Erden. Wir müssen nie streiten.
Vor vielen Jahrzehnten bin ich mit einem solchen (denkenden) Fundamentalisten, allerdings nur der politischer Art, fast eine Nacht lang um einen Häuserblock gezogen und an einer bestimmten Stelle der Diskussion kam die Sollbruchstelle, auch nach dem Motto „ich stehe hier und kann nicht anders“! Es könnte viel sinnvoller sein, andere Menschen wenn es nicht strafrechtliche Konsequenzen hätte, nur zu tolerieren. Unsere Toleranz wäre dann eher Gottes Wirken, was selbst den gröbsten Glotz zu einem Boten Gottes machen könnte. Ich denke da an den Saulus, bald Paulus,, brutaler Christenverfolger der Urgemeinde, der Jesus als der Liebe Gottes begegnet und nichts anderes will als Insolvenz anzumelden. Wenn Menschen so Christinnen und Christen werden, liegt dies kaum an unserer Überzeugungskraft. Wenn sie sich ändern, änderte sie hier Gottes Geist. Was wir als Geschenk erhalten ist unser Großhirn, mit noch viel Luft nach oben. Wir sind durch Vernunft und Gewissen verantwortlich. Christen erkennen die Wahrheit über alles was wir wissen können, in der Natur, im Handeln Gottes an den Israeliten und durch das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu.