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Evangelical Focus

„Trump hat das Gebetsfrühstück auf übelste Weise missbraucht“

Ein evangelischer Abgeordneter aus der Schweiz hat angekündigt, während Trumps Präsidentschaft kein US-Gebetsfrühstück mehr zu besuchen.

Trumps Rede beim nationalen Gebetsfrühstück der USA am 5. Februar sei „die schlechteste gewesen, die ich bis jetzt gehört habe“, sagte Marc Jost, ein Abgeordneter und ehemaliger Generalsekretär der Evangelischen Allianz aus der Schweiz. Trumps Rede sei voll von Spaltung, Diffamierung und Hass gewesen, erklärte Jost im Interview mit dem Nachrichtenportal Evangelical Focus. „Trump hat das Gebetsfrühstück auf die übelste Weise für seine egoistischen Zwecke missbraucht.“

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Ungefähr 20 europäische Politikerinnen und Politiker sind demnach zum diesjährigen Gebetsfrühstück nach Washington gereist. Im Vergleich zu den früheren Veranstaltungen dieser Art sei es „eine riesige Enttäuschung“ für Jost gewesen. „Solange Trump dort spricht, gehe ich nicht mehr hin.“

Trumps Rede am 5. Februar beinhaltete abfällige Bemerkungen über politische Gegner im Raum und verweise auf Gott als die treibende Kraft hinter seiner politischen Karriere, berichtet Evangelical Focus. Zudem habe er die Verschwörungstheorien über angeblichen Wahlbetrug wiederholt und sich als „größten Verteidiger der weltweiten Christenheit in der modernen Geschichte“ dargestellt.

Außerdem sagte er, es sei nicht möglich, Christ zu sein und die demokratische Partei zu wählen: „Ich weiß nicht, wie ein gläubiger Mensch einen Demokraten wählen kann. Ich weiß es wirklich nicht.“ Er wisse, dass „einige Demokraten heute anwesend sind, und ich weiß nicht, warum sie hier sind. Ich sage euch, dies wird das letzte Jahr sein, in dem Demokraten diese Veranstaltung besuchen.“

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2 Kommentare

  1. Ich glaube Trump, dass er nicht die leiseste Ahnung von Christen und ihrem Handeln hat. Das bestätigt alles, was ich in der Vergangenheit von ihm hörte, indem ich das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten hinterfragte und damit auch die Würde, zu der es sich in den Menschenrechten vor den Vereinten Nationen bekannt hat. Ämter sind keine Personen oder Menschen, sie wollen mit Leben gefüllt seiner Würde dienen. Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu sagen!

    • Sorry: Gerade als ich meinen Kommentar soeben nochmals (etwas anders) versendet habe, ist mein Kommentar aus der Versenkung aufgetaucht. Obwohl ich mir Silvester schwor, mich nur noch kurz zu fassen, scheint der Himmel (vielleicht) manchmal anders hierüber zu denken (war nicht ganz ernst gemeint)

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