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Nordkirche: Synode diskutiert heftig über offiziellen Namen
Der Name der künftigen Nordkirche ist noch umstritten. Der Vorschlag «Evangelische Kirche im Norden» müsse ergänzt werden um «Evangelisch-Lutherische», forderten mehrere Kirchenparlamentarier der Verfassunggebenden Synode am Samstag in Travemünde.
Herbsttagung in Berlin: Evangelische Landeskirche lehnt Boykottaufrufe gegen Israel ab
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz lehnt Boykottaufrufe gegen Israel entschieden ab.
Reformationstag: Bischöfe rufen zu mehr Mitmenschlichkeit auf
Evangelische Bischöfe haben zum Reformationstag zu mehr Mitmenschlichkeit aufgerufen.
Nordkirche: Synode startet auf plattdeutsch
Mit einer plattdeutschen Andacht hat am Freitag im Ostseebad Travemünde die 1. Verfassunggebende Synode der künftigen Nordkirche begonnen.
Vatikanbank: Holocaust-Überlebende fordern Untersuchung
Holocaust-Überlebende haben die Europäische Kommission aufgefordert, den Verbleib jüdischer Vermögen bei der Vatikanbank IOR zu klären.
Bundesregierung: Weniger Geld für kulturelle Auslandsarbeit der Kirchen
Die Bundesregierung will die Mittel für die kulturelle Auslandsarbeit der Kirchen um mehr als ein Fünftel kürzen. Der Regierungsentwurf für den Haushalt 2011 sieht eine Kürzung in Höhe von 444.000 Euro vor.
Vier Monate USA: Margot Käßmanns erstes gluten-freies Abendmahl
Seit acht Wochen ist die ehemalige hannoversche Landesbischöfin zu Gast an der Emory-University in Georgia im Süden der USA. Die 52-Jährige hält noch bis Dezember Gottesdienste und Vorlesungen, nimmt an Podiumsdiskussionen teil und wird zu Vorträgen eingeladen.
Islamische Studien: Fachverbände fordern Klärungen für islamischen Studiengang
Bei der geplanten Errichtung von Zentren für «Islamische Studien» an deutschen Universitäten bedarf es nach Ansicht von Fachverbänden von Islamwissenschaftlern noch Klarstellungen. Die Bezeichnung des neuen Faches als «Islamische Studien» sei in hohem Maße irreführend, heißt es in einer Stellungnahme von Vereinigungen für Islam- und Religionswissenschaft, die am Mittwoch bekannt wurde. Dadurch verschwämmen die Grenzen zwischen Islamwissenschaft und Islamischer Theologie auf bedenkliche Weise. Die Islamwissenschaft sei ein bekenntnisneutrales Fach, wird in dem Votum unterstrichen, das mehr als 150 Wissenschaftler unterzeichneten. Eine neue Disziplin, die sich auf islamische Theologie bezieht, sollte unmissverständlich bezeichnet werden. Unterschiede zwischen beiden Fächern dürften nicht verwischt werden. Moscheepersonal und islamische Religionslehrer sollen nach Plänen der Bundesregierung zunächst an zwei neuen Zentren für «islamische Studien» ausgebildet werden. Die Universitäten in Tübingen und in Münster/Osnabrück sind die ersten Hochschulen, die dafür Geld vom Bund für Forschungsprofessuren, Mitarbeiterstellen und Nachwuchs für zunächst fünf Jahre erhalten. Pro Standort sollen bis zu vier Millionen Euro bereit gestellt werden. Das neue bekenntnisgebundene Fach sollte an einer «religionspluralen Theologischen Fakultät», an einer speziellen Fakultät für Islamische Theologie oder an der Universitätsleitung direkt zugeordneten Zentren angesiedelt werden, empfehlen die Fachverbände. Als abwegig kritisieren sie den Vorschlag, die islamische Theologie an Philosophischen oder Kulturwissenschaftlichen Fakultäten organisatorisch anzugliedern. Die Verbände, wie die Deutsche Morgenländische Gesellschaft und die Vereinigung für Religionswissenschaft, kritisieren zudem fehlende Klarheit über die Rolle und Zuständigkeit der muslimische Beiräte für das neue Fach. Wenn den Beiräten ähnlich wie den christlichen Kirchen weitgehende Mitsprache bei der Stellenbesetzung eingeräumt werde, stelle dies einen Eingriff in die Unabhängigkeit der Hochschulen dar. Eine staatskirchenrechtliche Vereinbarung zwischen den muslimischen Religionsgemeinschaften und dem Staat fehle, heißt es.
Bayern: Neuer Landesbischof wird im April 2011 gewählt
Im nächsten Frühjahr wird in Bayern ein neuer evangelischer Landesbischof gewählt. Am 4. April 2011 entscheidet die Landessynode in München über einen Nachfolger von Johannes Friedrich (62), wie die Landeskirche am Mittwoch mitteilte. Friedrich steht seit 1999 an der Spitze der Landeskirche mit mehr als 2,6 Millionen Protestanten. Seine Amtszeit endet am 31. Oktober 2011.Der Landesbischof wird von dem Kirchenparlament, in der Mehrzahl Laien, in geheimer Wahl für die Dauer von zwölf Jahren gewählt. Das Bischofsgesetz regelt, dass die Bischofswahl von einem Wahlvorbereitungsausschuss unter Leitung der Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll vorbereitet wird. Anregungen für den Wahlvorschlag können Kirchenvorstände, Pfarrkapitel, Dekanatsausschüsse, kirchliche Verbände und einzelne Synodale bis spätestens 7. Januar 2011 einreichen. Nach Angaben der Landeskirche sind bereits mögliche Bischofskandidaten zu vertraulichen Gesprächen eingeladen worden.
Bundeskanzlerin: Evangelikale sind für mich „intensiv evangelische Christen“
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel fürchtet nicht den Islam, sondern ein zunehmendes Nachlassen des christlichen Glaubens in Deutschland. Das sagte die Kanzlerin in einem Gespräch mit Vertretern der Deutschen Evangelischen Allianz, die ihren Sitz in Bad Blankenburg in Thüringen hat.
