Widerstandskämpfer, Ethiker - oder gar "Heiliger"? Der Theologe Thorsten Dietz verrät, was ihn an Dietrich Bonhoeffer fasziniert und wie dieser überzeugend persönliche Frömmigkeit und politisches Engagement lebte.
Martin Niemöller gilt als Ikone des protestantischen Widerstands in der NS-Zeit. Der Historiker Benjamin Ziemann kritisiert eine "Verklärung" des Theologen.
Am 9. April jährt sich zum 75. Mal der Todestag des evangelischen Theologen und Nazi-Gegners Dietrich Bonhoeffer (1906-1945). Weil er sich gegen die Nazi-Diktatur auflehnte, wurde er hingerichtet - vier Wochen vor Kriegsende.
In einer zweiteiligen Fernsehdokumentation lässt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) Christen erzählen, wie sie ihren Glauben in der DDR gelebt und die Zeit der "Friedlichen Revolution" erlebt und mitgestaltet haben.
Am 22. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl hingerichtet - ungebrochen in ihrem Widerstand gegen die NS-Diktatur und mit großer Würde, wie der Gefängnispfarrer sich erinnerte.
Ihr Großvater kämpfte gegen Hitler, ihre Mutter überlebte die NS-Sippenhaft. Valerie Riedesel erzählt, wie ihre Familie in dunklen Zeiten Halt im Glauben fand.
"Gelebte Reformation zwischen Widerstand und Anpassung" ist der Titel einer Ausstellung zur Barmer Theologischen Erklärung, die am Donnerstag im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover eröffnet worden ist.