Der "Red Wednesday" am 19. November erinnert an weltweit verfolgte Christen. Als Zeichen der Solidarität strahlen Kirchen und öffentliche Gebäude in rotem Licht.
Laut einem Bericht des Hilfswerks "Kirche in Not" leiden Christen in zahlreichen Ländern unter steigender Gewalt und Diskriminierung. Besonders besorgniserregend: die Lage in Afrika.
Dschihadisten terrorisieren im westafrikanischen Burkina Faso die Bevölkerung. Das Hilfswerk „Kirche in Not“ berichtet von mehreren tödlichen Angriffen.
Hindu-Extremisten haben einen christlichen Gottesdienst in Nepal überfallen und mehrere Menschen verletzt. Dies berichtet das christliche Hilfswerk Open Doors. Die Behörden verzichteten dem zufolge auf eine strafrechtliche Verfolgung der Täter.
Bei einem Anschlag auf eine katholische Kirche in Burkina Faso sind mindestens 15 Gottesdienstbesucher getötet worden. Der lokale Bischof geht von einem islamistisch-motivierten Anschlag aus.
Blasphemie kann in Pakistan mit der Todesstrafe oder lebenslanger Haft geahndet werden. Ein angeklagter Christ wurde jetzt freigesprochen und aus der Haft entlassen.
Am 18. November wird der Innenraum des Freiburger Münsters während der Messe rot angestrahlt. Die Aktion ist Teil des "Red Wednesday" und soll auf mangelnde Religionsfreiheit hinweisen.