Donald Trump hat die Präsidentschaftswahlen in den USA zum zweiten Mal gewonnen. Der frühere Ratsvorsitzende und die Auslandsbischöfin der EKD sind beunruhigt.
14 Prozent der US-Bevölkerung bezeichnen sich als weiße evangelikale Protestanten. Laut dem Amerika-Experten Jan Stievermann sieht die Bevölkerungsgruppe Trump als "göttliches Instrument" bei der kommenden Wahl.
Bei der Präsidentenwahl in den USA spielen laut einer aktuellen Umfrage ethische Themen wie Abtreibung nicht die wichtigste Rolle – auch nicht für Evangelikale.
Der Streit um das Abtreibungsrecht ist im Wahlkampf in den USA zu einem zentralen Thema geworden. Kamala Harris setzt sich für Frauenrechte ein, Donald Trump macht widersprüchliche Aussagen.
Protestantische Christen und weiße Evangelikale sind US-Präsident Donald Trump offenbar treu geblieben. Laut einer Nachwahlumfrage des Instituts "Edison Research" haben 76 Prozent der weißen Evangelikalen für Trump gestimmt, 23 Prozent für seinen Herausforderer Joe Biden.
Zahlreiche Kirchenvertreter in den USA sind angesichts der angespannten politischen Stimmung besorgt, dass die bevorstehende Präsidentenwahl nicht fair verlaufen könnte. Sie haben daher einen gemeinsamen Appell veröffentlicht.
Nachdem der US-Rapper Kanye West im vergangenen Jahr mit einem christlichen Album Schlagzeilen gemacht hat, ist er nun erneut in den Medien: Er will Trumps Nachfolger im Weißen Haus werden.