Ein klares Bekenntnis zum missionarischen Auftrag und zur aktiven Nachfolge Jesu wünscht sich der ehemalige Vorsitzende von Willow Creek Deutschland für die Kirche der Zukunft – gegen Polarisierung, Bibel-Vergessenheit und Gemeinde-Egoismus.
Nach über 21 Jahren ist Schluss: Ulrich Eggers scheidet als Vorsitzender von Willow Creek aus dem Amt aus. Neben dem Vorstand gibt es jetzt ein dreiköpfiges Präsidium.
Medien-Pionier Ulrich Eggers wünscht sich weniger Zerrissenheit in der Kirche. Sein Lösungsvorschlag: Sich auf das konzentrieren, was für Jesus Priorität hatte.
Die Verschiebung des Leitungskongresses in Leipzig vom Februar in den Sommer hat Willow Creek Deutschland rund 3.000 Besucher und damit auch viel Geld gekostet. Eine Spendenkampagne soll den nächsten Kongress sicherstellen.
In 30 Jahren wird es weniger auf die Denomination einer Gemeinde ankommen, glaubt Ulrich Eggers, Vorsitzender von Willow Creek Deutschland. "Entscheidend wird sein, ob eine Gemeinde missionarisch ist."
Beim "Willow Creek"-Leitungskongress im August sitzen Teilnehmende auch an acht dezentralen Übertragungsorten im Land in der ersten Reihe. Neu hinzugekommen ist das Stuttgarter Gospel Forum.