Papst Franziskus hat den Weg für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare freigemacht. Der Vatikan betont aber deutlich die Unterschiede zum Ehesakrament.
Die Evangelische Landeskirche in Württemberg ist hinsichtlich der Frage, ob Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare angeboten werden sollten, tief gespalten. Wie jetzt bekannt wurde, haben 335 Pfarrerinnen und Pfarrer auf einer Unterschriftenliste erklärt, solche Segnungen nicht zu vollziehen.
Kirche muss die Chance des Segens entdecken. Pfarrer Andreas Weiß aus Blankenburg/Harz ist überzeugt: Der göttliche Zuspruch gehört nicht nur in den Gottesdienst, sondern auch auf die Marktplätze unserer Städte.
Die Bayerische Landeskirche stimmt in ihrer Frühjahrstagung darüber ab, ob sie künftig die öffentliche Segnung homosexueller Paare zulässt. Im Entwurf heißt es, dass Pfarrerinnen und Pfarrer nach ihrem Gewissen entscheiden sollen, ob sie gleichgeschlechtliche Paare segnen oder nicht.