Das Seenotrettungsschiff Sea-Watch 4 fährt seit einigen Tagen unter der Antifa-Flagge - das sorgt für Kritik. Auch der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm ist nicht erfreut.
Das Rettungsschiff "Sea-Watch 4", das vom kirchlichen Bündnis United4 Rescue unterstützt wird, hat den Hafen von Palermo (Italien) erreicht. Die mehr als 350 Geretteten sollen dort auf ein Quarantäneschiff umsteigen, das die italienischen Behörden bereitgestellt haben.
Das überwiegend aus kirchlichen Spenden finanzierte Seenotrettungsschiff "Sea-Watch 4" ist zu seinem ersten Rettungseinsatz aufgebrochen. Das Schiff soll im zentralen Mittelmeer Flüchtlinge aus Seenot retten.
Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" ist dem kirchlich initiierten Bündnis "United4Rescue" zur Seenotrettung im Mittelmeer beigetreten. Dies hat das Bündnis heute mitgeteilt.