Ein Weihnachtsfest ohne Geschenke ist für die meisten Menschen ein No-Go. Doch woher stammt der weihnachtliche Brauch des Schenkens? Auf jeden Fall nicht vom Weihnachtsmann, erklärt der Neutestamentler Wolfgang Reinbold.
Mit der Aktion "Tat.Ort.Nikolaus" ruft das Bonifatiuswerk dazu auf, dem Vorbild des Heiligen zu folgen und selbst Gutes zu tun. Die Patin der Aktion Maite Kelly hält die Taten des Nikolaus für "aktueller denn je".
Am 6. Dezember finden Kinder überall in Deutschland ihren Schuh gut gefüllt mit Schokolade, Nüssen und Mandarinen vor der Haustür – angeblich gebracht vom Nikolaus. Wer war dieser Mann?
Um die Figur des Heiligen Nikolaus, der in der Nacht vom 5. auf den 6. Dezember wieder durch die Welt reist, um unzählige geputzte Stiefel zu befüllen, ranken sich viele Legenden und Mythen. Zum Beispiel die, dass er Mädchen vor der Prostitution rettete oder zum Nothelfer für Schüler avancierte.
Was muss ein echter Nikolaus-Darsteller eigentlich alles mitbringen? Diese Frage hat sich das Onlineportal katholisch.de gestellt und seinen Redakteur Matthias Altmann kurzerhand zu einer Weiterbildung geschickt.
Im Vorjahr wurde das Sinterklaas-Fest aufgrund von Protesten gegen den Auftritt des "Zwarten Pieten" im Holländischen Viertels in Potsdam abgesagt. In diesem Jahr findet es wieder statt – erstmals mit ungeschminkten Helfern.
Das Bonifatiuswerk hat am Dienstag in Passau mit einer "Nikolaus-Aktion" die bundesweite "Weihnachtsmannfreie Zone" eröffnet. Damit will das Hilfswerk auf die Unterschiede zwischen dem von der katholischen Kirche als "Heiligen Nikolaus" verehrten Bischof von Myra und dem kommerziellen "Weihnachtsmann" hinweisen.