Der Religionsunterricht in Nordirland fokussiert sich zu einseitig auf das Christentum. Das entschied der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreiches.
Im Religionsunterricht in Hamburg sitzen christliche, muslimische, jüdische oder buddhistische Schüler an einem Tisch. Das Projekt gilt als Erfolgsmodell.
An Grund- und Mittelschulen in Bayern kann das Fach Religion für katholische und evangelische Schüler künftig gemeinsam unterrichtet werden. Darauf haben sich die Kirchen und das Kultusministerium geeinigt.
Konfessionsfreie Religionskunde – ein gutes Konzept? Zwei Forscher befürchten, dass der Staat dadurch die Definitionshoheit in Religionsfragen an sich zieht.
In den vergangenen zehn Jahren ist Teilnehmerzahl am evangelischen und katholischen Religionsunterricht deutlich gesunken – vor allem in Bayern und NRW.
Der Religionsunterricht an Berliner Schulen soll nach dem Willen des schwarz-roten Senats aufgewertet werden. Doch die Koalition tut sich schwer mit der Umsetzung.
In Nordrhein-Westfalen bieten Schulen seit 2018 einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht an. Alle Beteiligten bewerten das Konzept positiv.