In neun Bundesländern ist der 31. Oktober ein Feiertag. Aber was genau wird da eigentlich gefeiert? Ein Erklärvideo des Evangelischen Pressedienstes (epd).
Am 31. Oktober geht es um mehr als Geschichte: Der Reformationstag erinnert an Martin Luther, tiefen Glauben und Mut zur Veränderung – und daran, was Kirche heute sein kann.
Auch wenn mittlerweile Halloween thematisch dominiert, ist der 31. Oktober doch vor allem Gedenktag an die Reformation. Mit Kürbissen und Spinnen hat die nichts zu tun, sondern mit Martin Luther und den Zahlen 95 und 1517.
Große Freude bei evangelischen Christen in Argentinien: In Würdigung der Reformation hat das Parlament den 31. Oktober als „Nationalen Tag der evangelischen und protestantischen Kirchen“ festgelegt.
Mit den Heiligen haben wir evangelischen Christen es ja nicht so. Doch den freien Tag nehmen wir (zumindest in fünf deutschen Bundesländern) gern. Was genau am 1. November gefeiert wird, ist ja auch egal, oder?
Zum morgigen Reformationstag veranstalten zahlreiche Kirchen einen Abendgottesdienst. Manch eine Veranstaltung fällt dabei aus der Reihe. Wir haben fünf ungewöhnliche Angebote der Landeskirchen zusammengesucht.
Einer Umfrage zufolge wünschen sich die meisten Berliner als neuen Feiertag den Reformationstag. Warum das für Christen noch lange kein Grund ist, die Füße hochzulegen, schreibt Nathanael Ullmann in seinem Kommentar.
Einen Tag nach Niedersachsen hat auch das Bundesland Bremen den Reformationstag zum dauerhaften Feiertag erklärt. Die Bürgerschaft stimmte am Mittwoch mit 54:16 Stimmen für den entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion.