Liegt die Verantwortung für die Ausschreitungen in Chemnitz "nur" bei einigen gewaltbereiten Rechtsradikalen? Oder ist es (auch) das Ergebnis von 40 Jahren DDR?
Im Skandal um den terrorverdächtigen Bundeswehroffizier Franco A. hat der evangelische Militärbischof Sigurd Rink vor "vorschnellen Verallgemeinerungen" gewarnt.
Die Bürger von Zorneding wollen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Nach dem Rücktritt des katholischen Pfarrers, der wegen seiner dunklen Hautfarbe angefeindet und bedroht wurde, kommen 2.500 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung zusammen.
Der ehemaliger Pfarrer der Leipziger Thomaskirche, Christian Wolff, führt rechtsextremes Gedankengut in Sachsen auf ein langjähriges Versagen vor allem der Politik zurück.
Nach den Ausschreitungen von Islamisten in Bonn hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ein hartes Durchgreifen gegen die Gewalttäter und gegen die rechtsextreme Partei Pro NRW angekündigt. Die Angriffe auf den Rechtsstaat würden nicht geduldet und der Druck auf beide Seiten maximal erhöht.
Der Zentralrat der Muslime begrüßt die geplante Schaffung eines Kompetenzzentrums gegen Rechtsextremismus als Signal für ein breites Bündnis gegen Rechts.
„Entsetzt und beunruhigt“ hat sich die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mit einer Erklärung zum Rechtsextremismus an die Öffentlichkeit gewandt.