Neun katholische Bischöfe und neun Mitglieder des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland pilgerten eine Woche gemeinsam durch Israel. Sie erlebten neue Nähe, Versöhnung. Aber auch Ernüchterung angesichts der Lage in Jerusalem. Einen Tempel der Juden habe es dort nie gegeben, sagt die jordanische Verwaltung des Tempelbergs.
Mit einem Pilgerweg zur Weltklimakonferenz in Paris wollen Kirchen, Entwicklungsdienste, Missionswerke und andere kirchliche Verbände mehr Klimagerechtigkeit und Solidarität mit armen Menschen in Entwicklungsländern fordern.
Unter großem Sicherheitsaufgebot der israelischen Polizei sind am Freitag in Jerusalem Tausende Pilger dem Leidensweg Jesu gefolgt. Mehr als 2.000 Sicherheitskräfte waren in der Altstadt im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf der Karfreitagprozessionen zu gewährleisten.
Die israelischen Städte Jerusalem und Haifa nehmen an der Gründung eines globalen Netzwerkes teil, das umweltschonende Pilgerreisen zu wichtigen religiösen Stätten fördern soll. Zu den Initiatoren gehört der "World Wide Fund for Nature".
Die Pilgerwege in Bayern und Europa sollen miteinander vernetzt werden. Das ist das Ziel eines internationalen Projektes, das am Freitag in Eichstätt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Die Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen wollen Pilgern im Ruhrgebiet zu einem zentralen Thema des Kulturhauptstadt-Jahres 2010 machen.