Der Papst gilt nach katholischer Lehre als Oberhaupt der gesamten Christenheit. Das sorgt für Konflikte in der Ökumene – es gibt aber Annäherungsversuche.
Er sei ein Papst "vom Ende der Welt". So scherzte Jorge Mario Bergoglio über sich selbst, nachdem er am 13. März 2013 zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt wurde. Er gab vielen Menschen Hoffnung. Am Ostermontag ist er gestorben.
An Weihnachten haben die Kirchen zu Hoffnung, Frieden und Mitmenschlichkeit aufgerufen. Papst Franziskus wandte sich mit Blick auf die vielen Konflikte gegen Mutlosigkeit.
Der Vatikan hat ein Dokument vorgestellt, das die Stellung des Papstes innerhalb der christlichen Kirchen im Osten und im Westen verändern könnte. Lehren des ersten Vatikanischen Konzils könnten demzufolge neu interpretiert oder "umformuliert" werden.
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) hat eine Videobotschaft des Papstes zur Rolle der Frauen kritisiert. Sein Gebetsanliegen sei zwar gut gemeint, "aber für jede römisch-katholische Frau eine Farce".
Papst Franziskus hat sich ungewohnt offen über das Konklave 2005 geäußert, an dessen Ende der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde. "In diesem Konklave haben sie mich benutzt", so Franziskus.