Der verstorbene Wissenschaftler Stephen Hawking glaubte, dass die Wissenschaft ohne Gott auskommt. In dieser einen Sache lag er falsch, meint der gläubige Bild-Journalist Daniel Böcking.
„Das Universum hat einen Anfang und ein Ende. Aber: Wo kommt denn alles her?“ Diese Frage kann nach Überzeugung des Astrophysikers und Radioastronom Prof. Dr. Heino Falcke nicht allein mit den Naturgesetzen beantwortet werden. Der Wissenschaftler von der Radboud-Universität im niederländischen Nijmegen berichtete am zweiten PROCHRIST LIVE-Abend von seiner Arbeit als Naturwissenschaftler, von Erkenntnissen über das Weltall und was beides mit dem christlichen Glauben zu tun hat.
Astronomie ist sein Ding. Glaube ist sein Ding. Das Buch ist voller Aha-Erlebnisse, auch für Menschen, die bereits im Glauben stehen. Der Essay liest sich dort gut, wo die Aha-Erlebnisse des Autors durchschimmern. Zusammen mit seiner am Alltag orientierten Schreibweise ist das Buch als Gesprächsanstoß empfehlenswert.
Die Physik ist nach Aussage des Münchner Naturphilosophen Harald Lesch gottfrei. "Nirgendwo in unseren Gleichungen taucht ein Gottes-Term auf", sagte der Astrophysiker im aktuellen Themenheft "Was die Welt zusammenhält" der evangelischen Wochenzeitung für Bayern, "Sonntagsblatt". Das bedeute aber nicht, dass die Physik sinnlos oder gottlos wäre.