In neun Bundesländern ist der 31. Oktober ein Feiertag. Aber was genau wird da eigentlich gefeiert? Ein Erklärvideo des Evangelischen Pressedienstes (epd).
Die Biografie Martin Luthers ist geprägt von Abbrüchen und Aufbrüchen. Zentral ist seine reformatorische Entdeckung – die machte er nicht im Studierzimmer, sondern auf dem Klo.
Vor allem an Martin Luthers Lehre von der Rechtfertigung des sündigen Menschen vor Gott entzündete sich vor 500 Jahren die Reformation der spätmittelalterlichen Kirche. Dieser Gegensatz gilt heute nicht mehr.
Martin Luther hatte Freunde und Weggefährten, die eine große Rolle in der Geschichte der Reformation spielten – zum Beispiel bei der Übersetzung der Bibel.
Am 31. Oktober geht es um mehr als Geschichte: Der Reformationstag erinnert an Martin Luther, tiefen Glauben und Mut zur Veränderung – und daran, was Kirche heute sein kann.
Nach sechswöchiger Schließung ist das Panorama Luther 1517 in Wittenberg wiedereröffnet worden. Es soll bis mindestens 2029 in der Lutherstadt verbleiben.
Ralf Frisch fragt sich gelegentlich, ob seine Evangelisch-Lutherische Kirche wirklich noch lutherisch ist. Denn "Luther glaubte nicht an den Menschen, sondern an Gott".
Auch wenn mittlerweile Halloween thematisch dominiert, ist der 31. Oktober doch vor allem Gedenktag an die Reformation. Mit Kürbissen und Spinnen hat die nichts zu tun, sondern mit Martin Luther und den Zahlen 95 und 1517.
Das Lutherhaus Eisenach hat im zurückliegenden Jahr deutlich mehr Gäste empfangen als noch 2022. Die Besucherzahlen näherten sich dem Niveau vor der Corona-Pandemie an.