Papst Franziskus begrüßt ausdrücklich das Engagement von Christen im "Marsch für das Leben" am 19. September in Berlin. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Oberhaupt der katholischen Kirche und dem Vorstand des Bundesverbandes Lebensrecht (Berlin), der die Demonstration organisiert.
Etwa 5.000 Menschen haben bei dem "Marsch für das Leben" in Berlin gegen Abtreibung und Euthanasie demonstriert. Gegendemonstranten störten die Veranstaltung mit Lärm und Sprechchören gegen den christlichen Glauben.
In Berlin findet am Samstag zum zehnten Mal der "Marsch für das Leben" statt. Mehrere katholische und evangelische Bischöfe unterstützen die Veranstaltung.
Über 4.500 Aktivisten haben am Samstag in Berlin gegen Abtreibung und aktive Sterbehilfe demonstriert. Linke Gruppen hielten Gegenveranstaltungen ab. Während Papst Franziskus die "Lebensschützer" unterstützte, gab es aus der evangelischen Landeskirche auch deutliche Kritik.
Der am Samstag in Berlin geplante "Marsch für das Leben" von Abtreibungsgegnern sorgt für Kritik. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) bezeichnete die Initiatorenam Montag als "religiöse Fundamentalisten".