Keiner hat das Bild der Reformation so geprägt wie Lucas Cranach der Ältere – im Wortsinne: Der Maler war ein enger Freund Martin Luthers. Die heute bekannten Porträts vom Reformator gingen durch des Meisters Hand und Werkstatt. Ein Beitrag von Jonathan Steinert für das christliche Medienmagazin pro zur "Themenwoche Reformation".
Anlässlich des bevorstehenden, 500-jährigen Reformations-Jubiläums veranstaltet Deutschlands größter Freizeitpark die "Luthertage im Europa-Park". Vom 22. Oktober bis zum 06. November 2016 erwartet die Besucher ein vielseitiges kulturelles Programm. Unter anderem wird Margot Käßmann einen Vortrag halten, wie aus der Pressemitteilung des Europaparks hervorgeht.
Mit drei großen Ausstellungen soll ab Oktober in den USA über das 500. Reformationsjubiläum informiert und für einen Besuch der Originalschauplätze in Deutschland geworben werden. Die Präsentationen "Here I stand" ("Hier stehe ich...") sind in New York, Minneapolis (Minnesota) und Atlanta (Georgia) geplant. Sie finden von Oktober 2016 bis Januar 2017 statt.
Eine Ausstellung auf Schloss Rochlitz stellt weibliche Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts vor. Im Fokus steht Elisabeth von Rochlitz. Die Präsentation ihrer Briefe sollen die männlich geprägte Geschichtsschreibung verändern.
Der berühmte Reformationsaltar in der Weimarer Stadtkirche ist wahrscheinlich kein Werk des Hofmalers Lucas Cranach (1472-1553). Zu dieser Auffassung gelangten Wissenschaftler nach umfangreichen Untersuchungen, deren Ergebnisse seit Dienstag auf einer wissenschaftlichen Tagung in Weimar diskutiert werden.