Erstarkter Rechtsextremismus und zunehmender Antisemitismus der radikalen Linken sowie Islamisten bereiten Vertretern aus Religion und Politik Sorge. Aber sie sehen auch ermutigende Zeichen.
Harte antisemitische Aussagen werden laut Umfrage von einer großen Mehrheit abgelehnt. Zustimmung kommt am ehesten von Rechts- und Linksextremisten, AfD-Wählern und Muslimen.
Unbekannte haben die St. Elisabethkirche in Berlin beschmiert. Ein Bekennerschreiben kritisiert, dass die Kirche eine Veranstaltung von Abtreibungsgegnern beherbergt hat.
"Randalierer können sich nicht auf Demokratie berufen", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm zu den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg.
Einen Tag vor einem Neonazi-Aufmarsch in Dresden ist am Freitag in der Elbestadt ein bundesweites christliches Netzwerk gegen Rechtsextremismus gegründet worden.