Rund 8.000 Menschen sind am Donnerstag in Stuttgart zum "Christustag" der "Christusbewegung Lebendige Gemeinde" gekommen. Der Tag stand unter dem Motto "Dein Wort macht mich klug".
Der württembergische Pietismus beteiligt sich trotz einiger theologischer Differenzen am Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Das betonten der Leiter der ChristusBewegung "Lebendige Gemeinde", Dekan Ralf Albrecht, und der EKD-Synodale und Vorsitzende des größten pietistischen Verbandes in Württemberg, "Die Apis", Pfarrer Steffen Kern, in einem Interview mit dem evangelischen Wochenmagazin "ideaSpektrum".
Kritik am fortwährenden Ausschluss messianischer Juden vom Kirchentag hat Ralf Albrecht, Vorsitzender der Christusbewegung "Lebendige Gemeinde" in Württemberg, geübt. Er nannte die Entscheidung "falsch, unnötig und beschwerlich".
Die Württembergische Christus-Bewegung hat den Nagolder Dekan Ralf Albrecht als Vorsitzenden bestätigt. "Ich bin dankbar, dass wir die anstehenden Aufgaben in einem bewährten Team bewältigen können", erklärte er.
Bei der Wahl zur Synode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg hat die theologisch konservative Gruppierung "Lebendige Gemeinde" ihre Spitzenposition behauptet. Von den 90 Synodensitzen erreichte sie 39 (2007: 40 Sitze).