Der Theologe und Autor Jürgen Mette, langjähriger geschäftsführender Vorsitzender der Stiftung Marburger Medien, hat den evangelischen Kirchentag gegen Pauschalkritik verteidigt.
Im Abschlussgottesdienst des evangelischen Kirchentages in Dortmund warb Pastorin Sandra Bils in ihrer Predigt dafür, als Christen gemeinsam Glaubensmut zu zeigen und das Vertrauen nicht wegzuwerfen. "Wir haben Gott an unserer Seite", sagte sie im Signal-Iduna-Park.
Laptops, Kameras, ein überdimensionaler Bildschirm. Schon wer die St. Franziskus-Kirche am Kirchentags-Samstag betritt, merkt: Das wird kein normaler Gottesdienst.
Der Präses des pietistischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, Michael Diener, hat die negative Stimmungsmache gegen den Kirchentag in konservativ-frommen Kreisen kritisiert. Stattdessen rief er zum "Brückenbauen" auf.
Insgesamt haben 121.000 Teilnehmende den Kirchentag besucht, darunter rund 41.000 Tagesgäste. Diese Zahlen wurden auf der Bilanzpressekonferenz am Samstag mitgeteilt. Das überraschendste Statement kam vom Dortmunder Oberbürgermeister, Ulrich Sierau.
Beim Kirchentags-Podium zum Thema "Gewalt und Religion" präsentierten die drei Referenten ein breites Bild: vom Christentum als Gewaltförderer bis zu den Christen als Friedensbringer.
Kirchentag in Dortmund. Was hat mich fasziniert? Bewegt? Vielleicht aber auch geärgert? An dieser Stelle sammeln wir unsere persönlichen "Kirchentagsmomente".