Während der Corona-Pandemie kam es in Schweizer Freikirchen zu einer kleinen "Austritts-Bewegung", schreibt Dorothee Adrian in einem SRF-Artikel. Zwei Gründe macht sie dafür geltend.
221.338 Menschen sind 2018 aus der Kirche ausgetreten. Das ist der höchste Stand seit 2014. Auch die katholische Kirche hatte mehr Austritte zu verzeichnen.
Der mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer hatte kürzlich Kirchenaustritte aus Steuergründen kritisiert und in diesem Zusammenhang von der "Mammon-Frage" gesprochen. Arnd Henze, WDR-Redakteur und Theologe, attestiert dem Bischof, in einer "kirchlichen Parallelwelt" zu leben. In anderen Landeskirchen sei man da weiter.