Was erzählt ein verwilderter Garten über den Ist-Zustand vieler Kirchengemeinden? Wachstum braucht Freiraum. Manchmal muss man etwas sterben lassen, um neu beginnen zu können.
Die ZEIT-Beilage Christ&Welt stellt online "einige der technischen Innovationen" vor, die "die Gottesdienste und kirchliche Praxis in den letzten Jahren je nach Sichtweise moderner und effizienter oder aber beliebig und seelenlos gemacht haben".
In der evangelischen Kirche zeichnen sich für den Anschluss an die Feiern zum 500. Reformationsjubiläum neue Reformbestrebungen ab. Dabei will sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) vor dem Hintergrund sinkender Mitgliedszahlen weniger mit Strukturen als mit inhaltlichen Fragen befassen.
Auf der EKD-Zukunftswerkstatt in Kassel traf sich am vergangenen Wochenende eine "Kirche im Aufbruch". Unzählige Impulse, Foren, Podien und vor allem begeisterte Menschen machten den Reformprozess in der evangelischen Kirche konkret. Rolf Krüger sprach im Zuge des Kongresses mit dem pommerschen Bischof Jürgen Abromeit über die Quellen des Selbstwertgefühls, über landeskirchliche Großgemeinden und über die Frage: Wann werden Gemeinden missionarisch ineffektiv?