Dass Kirche und Staat heute getrennt sind, hat seine Wurzeln im «Kulturkampf» zu Bismarcks Zeiten. Selbst in heutigen Debatten sind Muster des Konflikts zwischen Staat und Kirche noch erkennbar.
Der Religionssoziologe Detlef Pollack sieht die katholische Kirche in Deutschland an der Grenze ihrer Reformfähigkeit angekommen - ansonsten drohe die "Selbstaufgabe".
Die Römisch-katholische Kirche in Deutschland will zukünftig homosexuelle Paare segnen. Die Synodalversammlung beschloss weitere Reformen in den Bereichen Ehe und Frauen.
Der katholische Reformprozess Synodaler Weg stand kurz vor dem Aus. Am Ende konnten sich doch noch alle Beteiligten einigen: Die Themen "Frauen" und "Homosexualität" sollen neu bewertet werden.
Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, hat sich gegen Lockerungen beim Pflichtzölibat in der katholischen Kirche ausgesprochen. Zusammenhänge zwischen Missbrauch und Zölibat sieht Fürst nicht.
Recherchen der ZEIT zum sexuellen Missbrauch im Fall des Priesters Peter H. legen nahe, dass verschiedene katholische Bischöfe und ihre Mitarbeiter den Missbrauch von Kindern vertuscht haben.
Wie lässt sich Migration unter unvollkommenen Bedingungen so gestalten, dass man der Würde des Menschen gerecht wird? Das neue ökumenische Migrationswort soll diese Frage beantworten.
Erstmals steht eine Frau an die Spitze des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz. Die Theologin Dr. Beate Gilles wird neue Generalsekretärin und Geschäftsführerin des Verbandes der Diözesen Deutschlands.