Die Karnevalsumzüge beschäftigen sich satirisch mit der internationalen politischen Lage. Von Trump, über Putin bis Merz - jeder wird auf die Schippe genommen.
Am Rosenmontag soll ein Wagen mit der Aufschrift „Jesus liebt dich“ sexualisierte Gewalt in der Kirche anprangern. Das Erzbistum Köln und CDU-Politiker finden die künstlerische Umsetzung "geschmacklos".
Mit einem gemeinsamen Toleranzwagen sind Christen, Juden und Muslime wieder beim diesjährigen Rosenmontagszug in Düsseldorf dabei – nicht trotz, sondern wegen des Hamas-Angriffs.
Statt sündhaft knapper Kostüme gibt es das Wort Gottes auf T-Shirts, statt Anmache Taufen am Strand von Copacabana. Evangelikale in Brasilien laden zum Karneval der anderen Art. "Wir wollen auch und gerade beim Karneval die Botschaft von Jesus Christus verkünden", sagt sagt Bruno Barreto von der Pfingstkirche "Bola de Neve".
Martin Luther wird mit einem Motivwagen auf dem Mainzer Rosenmontagsumzug vertreten sein. Anstelle seiner Thesen-Papiere bekomme er darauf Brötchen, Fleischwurst und Wein ("Weck, Worscht un Woi") in die Hand gedrückt. Die evangelische Kirche gab am Donnerstag erstmals Einblick in ihre Pläne für den rollenden Reformator.
Eltern können ihre Kinder im Regelfall nicht wegen religiöser Bedenken vom Sexualkundeunterricht oder schulischer Karnevalsveranstaltungen befreien lassen. Das hat das Bundes-Verfassungsgericht entschieden.