Süditalien ist die Heimat sehr religiöser Menschen und weltweit aktiver Mafia-Clans. Mafia-Experte Sandro Mattioli beleuchtet das komplizierte Verhältnis zwischen Mafia und römisch-katholischer Kirche.
Im italienischen Vaterunser heißt es bald nicht mehr "Führe uns nicht in Versuchung". Stattdessen wird es "Lass uns nicht in Versuchung geraten" heißen.
Luthers Schriften erfreuten sich auch in Italien ab 1518 großer Beliebtheit. Es gab eine regelrechte "evangelische Bewegung", vor allem im Norden des Landes. Doch ab 1555 schlug die Inquisition zu und ließ alle "Lutheraner" hinrichten, die sich nicht schnell genug über die Grenze absetzten. Corinna Mühlstedt hat die historischen Begebenheiten für den Deutschlandfunk zusammengetragen.