Viele christliche Werke, Medien und Hilfsorganisationen rufen zum Gebet für die Menschen in Israel und Palästina auf. Auch wir schließen uns diesem Anliegen an und ermutigen zur Fürbitte.
Johanna Haberer war vier Monate lang vertretungshalber Pfarrerin für Pilger und Touristen auf dem Ölberg in Jerusalem. Was ist ihrer Meinung nach das zentrale Thema des Nahost-Konflikts?
Tausende Freiwillige haben schon in der Siedlung Nes Ammim in Israel gelebt und gearbeitet. Das Dorf hat sich der Versöhnung verschrieben: zwischen Juden und Christen, Israelis und Deutschen, Juden und Arabern. Vor 60 Jahren wurde es gegründet.
Die Berliner Polizei hat erneut eine pro-palästinensische Versammlung verboten. Es sei davon auszugehen, dass die Demonstration für antisemitische und israelfeindliche Hetze genutzt werde.
In Jerusalem treffen die drei großen monotheistischen Weltreligionen aufeinander. Der Hass wächst, sagt der Mönch Nikodemus Schnabel, aber auch die Solidarität. Er sieht den Staat Israel am Scheideweg.
Die Bibel enthält viele Stellen, in denen es um die politische und gesellschaftliche Ordnung geht. Für uns heute gilt: Nicht kopieren, sondern kapieren.