Fast zehn Jahre nach der Zerstörung durch den IS feiern Christen im irakischen Mossul die Wiedereröffnung zweier Kirchen. Für viele ist es mehr als nur ein Bauwerk.
Bei einem Selbstmordanschlag in einer Kirche nahe Damaskus wurden mindestens 20 Menschen getötet. Der Täter soll laut Behörden dem "Islamischen Staat" angehört haben.
In Wuppertal ist in der vergangenen Woche ein Mann festgenommen worden, der sich in einem Kirchenasyl des evangelischen Kirchenkreises befand. Im Heimatland werde ihm eine Verbindung zum Islamischen Staat vorgeworfen.
Nach der Rückeroberung Mossuls im Jahr 2016 kehrten viele Christen zurück, die vor dem IS geflohen waren. Der gesellschaftliche Druck und die wirtschaftliche Lage bewegen nun erneut zahlreiche Menschen, den Irak zu verlassen.
Im Irak hat der Islamische Staat (IS) zahlreiche Kirchen zerstört. Eine davon wurde jetzt nach ihrem Wiederaufbau eingeweiht. Die Gemeindemitglieder ziehen daraus Kraft inmitten der Verfolgung und sehen darin ein Symbol des Widerstands.
Rund 200 innerhalb des Irak vertriebene christliche Familien kehren zurück in die Stadt Mossul und in die umliegenden Gebiete im Nordirak. Dies berichtet das christliche Hilfswerk "Open Doors".
Während der sogenannte Islamische Staat (IS) das irakische Mossul besetzte, verwüstete er zahlreiche Kirchen und Klöster. Diese sollen nun wieder aufgebaut werden.
Von Mord und Vergewaltigung berichten Jesidinnen, die sich aus der Gewalt des sogenannten Islamischen Staats (IS) befreien können. Die Psychologin Lava Jamal Omar hilft ihnen. Ein Interview.