Der wegen Glaubenswechsel im Iran zum Tode verurteilte Pastor Youcef Nadarkhani erhält immer mehr Unterstützung. «Dank weltweiter Kampagnen wurde das Todesurteil bisher noch nicht vollstreckt», erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am Freitag in Frankfurt.
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, macht die sofortige Freilassung des zum Tode verurteilten iranischen Pastors Youcef Nadarkhani zur Chefsache.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die iranische Regierung in einem eindringlichen Appell aufgefordert, den wegen Glaubenswechsels zum Tode verurteilten Pastor freizulassen.
Der zum Christentum konvertierte Iraner Youcef Nadarkhani soll in den nächsten Tagen hingerichtet werden. Das berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Das Zentralgefängnis von Rasht, in welchem der Pastor einsitzt, sei von Justizbehörden angewiesen worden, die baldige Ausführung des Befehls vorzubereiten.
Der Petitionsausschuss des Bundestags hat sich für die Freilassung des zum Tode verurteilten iranischen evangelischen Pastors Youcef Nadarkhani eingesetzt.
Die Islamische Republik Iran hat die Verfolgung von christlichen Konvertiten weiter verschärft. In der nordiranischen Stadt Rasht sind Ermittlungen gegen fünf Konvertiten wegen „Verbrechen gegen die öffentliche Ordnung“ aufgenommen worden.
Das Oberste Gericht des Iran hat den Fall des zum Tode verurteilten Pastors Youcef Nadarkhani an die erste Instanz zurückverwiesen. Damit ist die Todesstrafe zumindest vorerst abgewendet.
Ein Gericht in der iranischen Stadt Gilan hat entschieden, dass das Todesurteil gegen den Pastor Youcef Nadarkhan bestehen bleibt. Ihm droht nun die Hinrichtung.