Bundeskanzler Friedrich Merz ist zurzeit auf Staatsbesuch in Indien. Das christliche Hilfswerk missio fordert ihn auf, die Diskriminierung von Christen anzusprechen.
Die Verschärfung des Anti-Konversionsgesetzes im größten Bundesstaat Indiens beunruhigt die Christen im Land. Bislang wurden allerdings nur wenige Personen aufgrund dieser Gesetze verurteilt.
Die indische Parlamentswahl findet seit dem 19. April statt und endet am 1. Juni. Erzbischof Joseph D'souza zeigt sich mit Blick auf die Wahl besorgt über die Freiheit und Demokratie in seinem Land.
Das christliche Hilfswerk "Open Doors" zieht im Weltverfolgungsindex 2024 ein düsteres Bild. Die Situation von Christen habe sich weltweit verschlechtert.
Im indischen Bundesstaat Manipur ist ein ethnischer Konflikt eskaliert. Ein Bischof vor Ort sieht darin einen "subtilen Angriff" auf indische Christen.
Die Zahl christenfeindlicher Vorfälle in Indien befindet sich auf einem Höchststand, sagen Experten. Viele Christen sehen die Regierung in der Verantwortung.
Ende Oktober verwiesen die indischen Behörden eine Delegation der zur evangelischen Kirche gehörenden Gossner Mission des Landes. Wie jetzt bekannt wurde, hat die deutsche Bundesregierung auf den Vorfall reagiert.