Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Bedford-Strohm, hat in Bielefeld für mehr Empathie im Nahost-Konflikt geworben – und für einen Dialog, der das Leid auf beiden Seiten ernst nimmt.
Die EKD hat ihre Kritik an dem Apartheid-Vorwurf gegen Israel seitens des Weltkirchenrats bekräftigt. Trotzdem setzt die EKD-Ratsvorsitzende auf Dialog und vertiefte Zusammenarbeit.
Ein Gespräch mit Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Zentralausschusses des Weltkirchenrats (ÖRK), zu dessen umstrittener Israel-Palästina-Erklärung – und der Frage, ob er an Rücktritt gedacht hat.
Der Vorsitzende des Weltkirchenrates, Heinrich Bedford-Strohm, verteidigt politische Stellungnahmen der Kirchen gegen Kritik. Parteipolitik hätte darin allerdings nichts zu suchen.
Er war bayerischer Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender: In seinem Ruhestand hat es Heinrich Bedford-Strohm von München nach Mecklenburg gezogen – in zwei Bauwagen. Von dort aus vertritt er den Weltkirchenrat.
Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, hat mit Blick auf den Krieg in Israel und Gaza dazu gedrängt, das Leid auf beiden Seiten zu sehen. Antisemitismus verurteilt er scharf.
Der Vatikan hatte Mitte Juni ein Dokument vorgestellt, das die Stellung des Papstes verändern könnte. Heinrich Bedford-Strohm sieht darin eine Chance für die Einheit unter Christen.
Heinrich Bedford-Strohm hat eine Zwei-Staaten-Lösung für den Nahen Osten gefordert. Antisemitismus-Vorwürfe gegen die Leitung des Ökumenischen Rats der Kirche weist er entschieden zurück.
Der neue bayerische Landesbischof Christian Kopp wird am Sonntag in sein Amt eingeführt. Er folgt auf den ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden, Heinrich Bedford-Strohm.