Während eines Gottesdienstes stürmten bewaffnete Angreifer die Kirche und entführten die Besucher - dabei starben mehrere Personen. Unklarheit herrscht bezüglich des Tatmotivs.
Seit Wochen hat eine konservative Gemeinde in Bremen mit Attacken zu kämpfen. Sie berichtet von Schmierereien, falschen Bestellungen und zerkratzten Autos.
Spitzenvertreter der evangelischen Kirche haben ihre Forderung nach einem wirksamen Schutz für religiöse Minderheiten in Flüchtlingsheimen bekräftigt. "Wenn Christen in Flüchtlingsunterkünften oder anderswo in Deutschland bedroht werden, ist das unerträglich", schrieb der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, auf seiner Facebook-Seite.
Gewalt von muslimischen Flüchtlingen gegen christliche Migranten ist kein flächendeckendes Problem in deutschen Unterkünften. Diese Ansicht äußerte der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), in der Sendung "Kontrovers" des Bayerischen Rundfunks. Sie beschäftigte sich mit den zunehmenden Berichten von Bedrohungen gegen Christen.