In Pakistan haben islamische Extremisten den Rücktritt des Justizministers erzwungen, dem sie "Blasphemie" unterstellt hatten." Das Militär griff nicht ein. Dies ist ein schwarzer Tag für Pakistans religiöse Minderheiten", so Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Die chinesische Regierung und der Vatikan wollen ihren jahrzehntelangen Streit über die Berechtigung zur Ernennung von Bischöfen beilegen. Die Annäherung sei noch kein Anlass zur Hoffnung auf mehr Religionsfreiheit in China, mahnte die "Gesellschaft für bedrohte Völker" (GfbV) am Freitag in Göttingen.
Die zum Tode verurteilte pakistanische Christin Asia Bibi verbringt Weihnachten zum siebten Mal in der Todeszelle. "Asia Bibi darf nicht vergessen werden, wenn an den kommenden Tagen Christen in aller Welt Weihnachten feiern", erklärte der Asienexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker, Ulrich Delius.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft der Volksrepublik China vor, mit einem neuen Religionsgesetz die Glaubensfreiheit von Christen, Buddhisten und Muslimen massiv weiter einzuschränken. Es wird am 7. Oktober 2016 offiziell in Kraft treten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrer bevorstehenden Indien-Reise für Glaubensfreiheit und für ein Ende der Gewalttaten von Hindu-Nationalisten gegen Christen und Muslime einzusetzen.
Als schweren Rückschlag für die Religionsfreiheit in Südostasien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Verabschiedung von zwei Gesetzen zu religiöser Konversion und Monogamie durch das Parlament in Myanmar bezeichnet.