30 Jahre nach dem Massenmord an den Tutsi mit bis zu einer Million Toten hat Ruanda mit dem Land von damals nur noch wenig gemeinsam. Unter straffer Führung prägt das Mantra des Zusammenhalts die Gesellschaft.
800.000 Menschen starben vor 29 Jahren in Ruanda im Zuge eines Genozids. Die Kirche war damals ein Teil des Problems und mit in den Konflikt verwickelt. Jetzt könnte sie zum entscheidenden Faktor im Versöhnungsprozess werden.
Vor 27 Jahren wurden beim Völkermord in Ruanda über eine Million Menschen getötet und hunderttausende Frauen vergewaltigt. Der Fotograf Olaf Heine hat die gezeugten Töchter zusammen mit ihren Müttern portraitiert. Die bewegenden Bilder sind nun in mehreren Städten in "Outdoor"-Gallerien zu sehen.
Als dem Genozid in Ruanda vor 20 Jahren bis zu einer Million Menschen zum Opfer fielen, sah die Welt lange weg. In Rheinland-Pfalz war das anders, denn dort hat das ostafrikanische Land viele Freunde. Und die fragen noch heute nach dem Warum.