Die Theologin Margot Käßmann hat ihre pazifistische Grundhaltung beim evangelischen Kirchentag in Hannover bekräftigt: "Am Ende werden Waffen produziert, um damit Menschen zu töten."
Einige kontroverse Themen sind Schwerpunkte auf dem diesjährigen Kirchentag, darunter: Krieg und Frieden, rechte Hetze und sexualisierte Gewalt in der Kirche.
Der 103. Deutsche Katholikentag lädt Ende Mai nach Erfurt ein. Aus aktuellem Anlass werden Podien zum Nahostkonflikt sowie zum Thema "Demokratischer Frieden in Zeiten des Populismus" angeboten.
Begleitet von lautstarkem Protest hat die Politikerin Sahra Wagenknecht im Neujahrsgottesdienst der evangelischen Johannes-der-Täufer-Kirchengemeinde in Hannover-Wettbergen gesprochen.
Margot Käßmann engagiert sich im Bündnis "Stoppt das Töten in der Ukraine". In einem Interview fordert sie mehr diplomatischen "Druck" und kritisiert die Waffenlieferungen.
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) will sich laut dem Vorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm noch stärker für den Frieden einsetzen. Die russisch-orthodoxe Kirche wird nicht ausgeschlossen.
Radikale Diesseitigkeit und Entmythologisierung prägten die Theologie von Dorothee Sölle - dadurch polarisierte sie. Ihr Willen zur Veränderung verdiene jedoch in jedem Fall Anerkennung, sagt die Ethik-Professorin Maren Bienert.