Die Kritik gegen den Kurs von CDU/CSU in der Asyl- und Migrationspolitik reißt nicht ab. Zehntausende Menschen haben am Donnerstagabend bundesweit protestiert.
In Wuppertal ist in der vergangenen Woche ein Mann festgenommen worden, der sich in einem Kirchenasyl des evangelischen Kirchenkreises befand. Im Heimatland werde ihm eine Verbindung zum Islamischen Staat vorgeworfen.
Papst Franziskus kritisierte in einer Rede beim "Mittelmeer-Treffen" die Flüchtlingspolitik der EU scharf. Er ermutigte dazu, die Sichtweise auf Migranten zu ändern.
Viele gläubige Flüchtlinge werden zurück in ihre Heimatländer geschickt, wo ihnen Verfolgung droht. Schuld daran seien behördliche Fehler, kritisiert das Hilfswerk.
Evangelische Allianz, EKD sowie Vertreter von Grünen, SPD, CDU und zivilgesellschaftlichen Organisationen fordern in seltener Eintracht: "Moria darf sich nicht wiederholen" - und einen Perspektivwechsel.
Das Flüchtlingscamp Moria ist abgebrannt. Andrea Wegener arbeitet dort seit 2018 für die Hilfsorganisation EuroRelief. Uns hat sie telefonisch geschildert, wie es vor Ort aussieht und was sie als Christin antreibt, sich für die Geflüchteten einzusetzen.
Verwaltungsgerichte dürfen Konvertiten keiner Glaubensprüfung unterziehen. Wohl dürfen sie jedoch prüfen, ob die Geflüchteten im Heimatland wegen ihres Glaubens verfolgt würden.
Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat die Bundesregierung angesichts der Situation in den Flüchtlingslagern in Griechenland kritisiert.