"Zweifler", "Ungläubiger": Der Name Thomas hat biblisch betrachtet einen faden Beigeschmack. Trotzdem war er in den 1960er Jahren in Deutschland als Vorname sehr beliebt.
Was wäre, wenn unsere Kirchengemeinden so aussähen wie die Gruppe der zwölf Jünger? Jesus wollte bewusst keine homogene Gruppe und hat damit auf den einfachen Weg verzichtet.
Die Samariter wurden als "Mischvolk" von den Juden gemieden, gehasst und ausgegrenzt – eine heute weit verbreitete These. Antike Quellen widerlegen jedoch das Bild der verhassten Völker.
Die Römer – laut dem Geschichtsschreiber Josephus waren sie die "Befreier Israels". Stimmt das? Oder wurden sie von den Juden so gehasst, wie es in der heutigen Zeit oft dargestellt wird?
Jesus begegnete Menschen, die von den Juden ausgegrenzt, geächtet oder gehasst wurden – eine beliebte These in der heutigen Zeit. War das Judentum wirklich eine so ausgrenzende Religion? Waren davon auch die Zöllner betroffen?
Das vierte Buch der Psalmen ist eine Antwort auf die Krise der Juden im Exil. Die Gläubigen werden daran erinnert, dass Gott ihre Zuflucht und Stärke ist.
Vom Lobpreis bis zum Schrei der Verzweiflung ist alles dabei: Die Psalmen sind oft ein Spiegelbild der Seele des Autors. Wurden sie zufällig zusammengestellt oder steckt hinter der Reihenfolge eine Botschaft?