Konvertiert ein Asylbewerber in Europa zum Christentum und beruft sich dann in seinem Asylantrag auf die Verfolgung in seinem Herkunftsland, darf dieser nicht pauschal als "missbräuchlich" abgelehnt werden. Dies hat der Europäische Gerichtshof entschieden.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat erklärt, dass Arbeitgeber das Tragen religiöser Symbole am Arbeitsplatz verbieten dürfen, um Neutralität zu wahren.
Bei Lebensmitteln, die aus einem von Israel besetzten Gebiet stammen, muss diese Herkunft zukünftig angegeben werden, hat der Europäische Gerichtshof beschlossen.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat der Schweiz die Abschiebung eines zum Christentum konvertierten Afghanen in sein Heimatland untersagt.
Vor zwei Wochen entschied das Bundesarbeitsgericht – mit juristischer Rückendeckung durch den Europäischen Gerichtshof –, dass die katholische Kirche einem Chefarzt nach seiner Wiederheirat zu Unrecht gekündigt hatte. Zu "normalen" Arbeitgebern mache dies die Kirchen in Deutschland jedoch noch lange nicht.