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Schlagwort: EKD
WebFish-Wettbewerbs: Evangelischer Internetpreis in Gold geht nach Hessen-Nassau
Der goldene WebFish geht im Jahr 2011 an die Internet-Seiten der Evangelischen Kirchengemeinde in Eltville-Erbach-Kiedrich (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau).
Lutherbibel: Generalüberholung zum Reformationsjubiläum
Im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird gegenwärtig der Text der Lutherbibel in der Revision von 1984 durchgesehen und leicht überarbeitet.
Evangelische Kirche: 2011 steht Mission im Mittelpunkt
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will sich in diesem Jahr intensiv mit dem Thema Mission befassen. Am Mittwochabend starteten in Berlin dreitägige Konsultationen der Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienste (AMD) für Amtsträger aus Kirchengemeinden in ganz Deutschland.
Gentest-Debatte: EKD unterstützt PID-Verbot
In der Debatte über Gentests an Embryonen unterstützt der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein Verbot dieses umstrittenen Verfahrens.
»Nächstenliebe praktizieren«: EKD-Prälat unterstützt Vorstoß für mehr Organspenden
In der evangelischen Kirche findet der Vorstoß aus dem Bundestag, die Bereitschaft zur Organspende zu erhöhen, Zustimmung.
Evangelische Kirche: Aufruf zum Gebet für verfolgte Christen
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat zum Gebet für verfolgte Christen aufgerufen.
Evangelische Kirche: Konfi-Unterricht für Behinderte soll gefördert werden
Die Evangelische Kirche im Rheinland will geistig behinderte Jugendliche verstärkt in den Konfirmandenunterricht einbeziehen. Zwar kämen in den Konfirmandengruppen Gymnasiasten und Hauptschüler zusammen, doch fehlten bislang Jugendliche aus Förderschulen, heißt es im Textentwurf «Konfirmandenarbeit und Konfirmation», über den diese Woche die rheinische Landessynode in Bad Neuenahr berät. In der Konfirmandenarbeit sei die sogenannte Inklusion bereits seit rund 20 Jahren Thema, werde aber in den Gemeinden bislang nur sporadisch umgesetzt, sagte der evangelische Bildungsexperte Klaus Eberl, der auch Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Eberl sieht große Chancen im gemeinsamen Konfirmandenunterricht von behinderten und nicht behinderten Jugendlichen. «Jugendliche sollen voneinander lernen», sagte er dem epd. Vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention wolle die rheinische Kirche die gleichberechtigte Teilhabe von Jugendlichen unterschiedlicher Bildungs- und Förderniveaus weiterverfolgen und ausbauen, hieß es weiter. Nach evangelischem Verständnis werde kein Jugendlicher als bildungsfern oder bildungsunfähig betrachtet, sondern der Konfirmandenunterricht setze auf die volle und gleichberechtigte Teilhabe aller. Nach einer EKD-Studie lassen sich 90 Prozent der evangelischen Jugendlichen konfirmieren, rund 250.000 besuchen in jedem Jahr den Konfirmandenunterricht. Er sei damit «ein Erfolgsmodell und ein wesentlicher Teil kirchlicher Bildungsarbeit», heißt es. Damit die Bindung Jugendlicher an die Kirche nicht mit der Konfirmation ende, müssten Konfirmanden- und Jugendarbeit aber besser verzahnt werden.
Golgatha ist keine Zahncreme: EKD bietet Glaubenskurse für alle Gemeinden an
Mit einer Bildungsinitiative will die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erwachsenen Menschen Halt und Orientierung im christlichen Glauben bieten.
Kontakt aufgenommen: Erstes Gespräch des EKD-Rates mit der deutschen Orthodoxen Bischofskonferenz
Zum ersten Mal hat ein offizielles Kontaktgespräch zwischen dem Rat der EKD und der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland stattgefunden. Der Ratsvorsitzende, Präses Schneider, und Metropolit Augoustinos, Vorsitzender der OBK, begrüßten vergangene Woche in Düsseldorf diese „neue Ebene im ökumenischen Miteinander unserer Kirchen in Deutschland als gemeinsame Verpflichtung in unserem Land.“Inhaltlich wurden bei dem Düsseldorfer Treffen Herausforderungen des konfessionellen evangelischen und orthodoxen Religionsunterrichts im Blick auf landesweite Einführungen eines islamischen Religionsunterrichts beraten. Besondere Augenmerke wurden der wissenschaftlichen Ausbildung und Qualifikation islamischer Religionslehrer/innen an Universitäten geschenkt. EKD und Orthodoxe Bischofskonferenz begrüßten die Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichts nach den Grundsätzen die für alle Religionsgemeinschaften in Deutschland gelten.Beide Kirchen vereinbarten weiter eine Bestandsaufnahme der seelsorgerlichen Hinweise bei Eheschließung zwischen evangelischen und orthodoxen Christinnen und Christen. Die Beratung weiterer seelsorgerlicher Fragen bei Kasualien und kirchlichen Handlungen (Patenamt, Begräbnis). Außerdem vereinbarten die EKD-Vertreter und die Orthodoxe Bischofskonferenz eine regelmäßige Fortsetzung der Gespräche.
Anke folgt auf Barth: Wechsel an der Spitze der EKD-Zentrale
An der Spitze des Zentrale der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gibt es an diesem Mittwoch einen Wechsel. Der Jurist Hans Ulrich Anke (42) wird neuer Präsident des Kirchenamtes in Hannover. Er löst den Theologen Hermann Barth (65) ab, der seit März 2006 dieses Amt innehatte und in den Ruhestand geht. Neuer theologischer Vizepräsident wird Thies Gundlach (54). Der Jurist Christoph Thiele (48) wird Leiter der Rechtsabteilung. Die Verabschiedung Barths und die Amtseinführung von Anke, Gundlach und Thiele nimmt der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider in einem Gottesdienst an diesem Donnerstag in Hannover vor. Der gebürtige Hannoveraner Anke ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er studierte Rechtswissenschaften und Romanistik in Göttingen und Caen/Normandie. Nach dem ersten Staatsexamen war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Kirchenrecht an der Martin-Luther-Universität in Halle. In seiner Doktorarbeit untersuchte er die Staatskirchenverträge in den neuen Bundesländern. Die Referendarstationen führten den Juristen zum Landgericht Lübeck, Oberlandesgericht Schleswig und ins Nordelbische Kirchenamt. Vor seinem Wechsel zur EKD war Anke im Landeskirchenamt Hannover Leiter des Dezernates Kirchensteuer, Zuweisungen an kirchliche Körperschaften, Haushaltspläne landeskirchlicher Einrichtungen und europarechtliche Fragen. Seit August 2008 ist er Vizepräsident im EKD-Kirchenamt und Leiter der Hauptabteilung «Recht und Finanzen». Der Theologe Gundlach ist als neuer Vizepräsident zuständig für «Kirchliche Handlungsfelder» und «Bildung». Er ist damit künftig neben EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte (61) und Friedrich Hauschildt (60) einer der drei Vizepräsidenten in der EKD-Zentrale. Gundlach stammt aus Lübeck, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er studierte Theologie in Hamburg und Tübingen. Der promovierte Theologe war Pastor an Hamburger Innenstadetkirchen. Seit 2001 leitet er die Abteilung «Kirchliche Handlungsfelder» im EKD-Kirchenamt. Gundlach gehört zu den Köpfen des Reformprozesses «Kirche im Aufbruch», mit dem die evangelische Kirche rückläufigen Mitgliederzahlen und sinkender Finanzkraft begegnen will. Neuer Leiter der Rechtsabteilung wird Christoph Thiele. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er Rechtswissenschaften und zwei Semester Theologie in Kiel und Göttingen. Anschließend war er bis 1999 Referent im Kirchenrechtlichen Institut der EKD in Göttingen. Seit zehn Jahren ist der Jurist in der Rechtsabteilung der EKD mit den Schwerpunkten Staatskirchenrecht, staatliches und kirchliches Verfassungsrecht, Europarecht tätig. Thiele ist zudem seit 2009 Vorsitzender im ökumenischen «Beratungsausschuss für das deutsche Glockenwesen». Der promovierte Jurist ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
